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Schwangere sollen sich gegen Keuchhusten impfen lassen

Berlin (dpa/tmn) - Werdende Mütter sollen sich künftig im letzten Drittel der Schwangerschaft gegen Keuchhusten impfen lassen. So sind nicht nur die Mutter, sondern auch das Neugeborene besser vor der Krankheit geschützt.

Das geht aus einer neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) hervor.

Bisher empfahl die Stiko die Impfung gegen Keuchhusten beziehungsweise Pertussis allen Säuglingen und Kleinkindern. Aufgefrischt wurde - und wird - der Schutz durch je eine weitere Impfung im Vorschul- und Jugendalter. Erwachsene erhalten eine weitere Auffrischung im Rahmen der alle zehn Jahre fälligen Tetanus-Diptherie-Impfung.

Ergänzt wird diese Empfehlung nun durch die Impfung für Schwangere - idealerweise früh im dritten Trimester, also dem letzten Drittel der Schwangerschaft ab der 27. Woche. Wenn eine Frühgeburt wahrscheinlich ist, kann die Impfung auch ins zweite Trimester vorgezogen werden. Die Stiko empfiehlt außerdem, die Keuchhusten-Impfung für werdende Mütter in jeder Schwangerschaft zu wiederholen.


Text: dpa / Bild: Andrea Warnecke (dpa) (02.04.2020)